Kann Ananas dabei helfen, schwanger zu werden? Sollte man nach dem Sex die Beine hochlegen? Werden die „guten“ Spermien aufgebraucht, wenn man jeden Tag Sex hat? Und würdest du garantiert schwanger werden, wenn du dich einfach mal entspannen würdest?
Rund um Fruchtbarkeit gibt es eine beeindruckende Sammlung von Mythen.
Manche sind relativ harmlos. Andere nehmen ein winziges Körnchen biologischer Wahrheit und ziehen es so lange auseinander, bis daraus etwas wird, das die Wissenschaft nie behauptet hat. Und einige laden eine gewaltige und völlig unnötige Verantwortung bei der Person ab, die versucht, schwanger zu werden.
Das ist relevant, denn ein unerfüllter Kinderwunsch ist keineswegs selten.
Also, bei allem Respekt vor der Yogalehrerin der Freundin deiner Cousine, aber mit etwas mehr Respekt vor wissenschaftlicher Evidenz: Schauen wir uns einige Fruchtbarkeitsmythen an, über die wir wirklich reden müssen.
Mythos Nr. 1: Ein bestimmtes Lebensmittel kann deine Fruchtbarkeit steigern
Ananas. Paranüsse. Granatäpfel. Yams. Vollfette Milchprodukte. Verschiedene Samen, fein säuberlich danach sortiert, in welcher Phase deines Menstruationszyklus du dich gerade befindest.
Das Internet hat ein beachtliches Fruchtbarkeitsbuffet zusammengestellt.
Natürlich spielt Ernährung eine wichtige Rolle für die allgemeine Gesundheit und damit auch für die reproduktive Gesundheit.
Das ist allerdings etwas völlig anderes als die Behauptung, ein bestimmtes Lebensmittel könne die Fruchtbarkeit steigern oder dafür sorgen, dass eine Schwangerschaft eintritt.
Eine ausgewogene Ernährung kann deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Für ein einzelnes „Fruchtbarkeits-Superfood“, das nachweislich die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöht, gibt es jedoch keine überzeugende Evidenz.
Wenn du also Ananas magst, iss Ananas.
Du musst nur nicht gleich eine ganze verdrücken, weil TikTok deiner Gebärmutter angeblich einen dringenden Bedarf gemeldet hat.
Die Realität: Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die allgemeine Gesundheit. Ein magisches Lebensmittel, das dich nachweislich schwanger macht, gibt es nicht.
Mythos Nr. 2: Nach dem Sex die Beine hochzulegen hilft den Spermien, die Eizelle zu erreichen
Ah, die Kinderwunsch-Gymnastik nach dem Sex.
Ihr hattet Sex. Jetzt sollst du angeblich regungslos liegen bleiben, die Hüfte hochlagern, die Beine an die Wand stellen und dort ausharren, während die Schwerkraft mit deinem Fortpflanzungssystem verhandelt.
Zum Glück sind Spermien deutlich kompetenter, als dieser Mythos vermuten lässt.
Nach dem Samenerguss beginnen bewegliche Spermien ihren Weg durch den Gebärmutterhals und den weiblichen Fortpflanzungstrakt. Dafür müssen deine Beine nicht in Richtung Zimmerdecke zeigen.
Dass anschließend ein Teil der Samenflüssigkeit aus der Scheide läuft, ist ebenfalls normal. Es bedeutet nicht, dass sämtliche Spermien wieder herausgefallen sind und deine Chance auf eine Schwangerschaft jetzt im Bettlaken liegt.
Die Realität: Du musst nach dem Sex nicht die Beine hochlegen, um deine Chancen auf eine Schwangerschaft zu verbessern.
Es sei denn, du möchtest.
Dann: ausgezeichnetes Stretching.
Mythos Nr. 3: Bestimmte Sexstellungen erhöhen die Chance, schwanger zu werden
Das ist im Grunde der sportlichere Cousin von Mythos Nr. 2.
Vielleicht hast du schon gelesen, dass bestimmte Sexstellungen die Spermien „näher“ am Gebärmutterhals platzieren und deshalb die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöhen sollen.
Klingt irgendwie plausibel.
Belegt ist es nicht.
Spermien beginnen ihren Weg durch den Fortpflanzungstrakt unabhängig davon, ob du eine vom Internet zertifizierte Kinderwunschposition gewählt hast.
Die Realität: Es gibt keine wissenschaftlich etablierte „beste Sexstellung“, um schwanger zu werden.
Wählt eure Position lieber nach deutlich unterhaltsameren Kriterien aus.
Mythos Nr. 4: Zu häufiger Sex reduziert die Fruchtbarkeit
Dieser Mythos betrifft normalerweise Spermien.
Die Theorie: Wer zu häufig ejakuliert, leert irgendwie den Vorrat und zum Eisprung stehen nur noch ein paar erschöpfte Nachzügler zur Verfügung.
Für die meisten Menschen funktioniert es so nicht.
Bei normaler Spermienqualität muss man Spermien nicht für den Eisprung „aufsparen“. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr während der fruchtbaren Tage kann vielmehr dafür sorgen, dass bereits Spermien vorhanden sind, wenn der Eisprung stattfindet.
Die Realität: Du musst Spermien normalerweise nicht für den Eisprung „sparen“.
Du musst Sex allerdings auch nicht in einen militärischen Einsatzplan verwandeln.
Mythos Nr. 5: Du musst exakt am Tag des Eisprungs Sex haben
Dieser Mythos ist zumindest nachvollziehbar.
Eizelle + Spermium = Schwangerschaft.
Also muss Sex doch genau am richtigen Tag stattfinden?
Zum Glück gibt uns die Biologie etwas mehr Spielraum.
Das fruchtbare Fenster umfasst mehrere Tage rund um den Eisprung. Spermien können unter günstigen Bedingungen mehrere Tage im weiblichen Fortpflanzungstrakt überleben. Deshalb kann auch Sex vor dem Eisprung zu einer Schwangerschaft führen.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit erklärt, dass Spermien bis zu fünf Tage überleben können und die Eizelle nach dem Eisprung noch ungefähr einen Tag befruchtungsfähig ist. Dadurch ergibt sich ein fruchtbares Zeitfenster von ungefähr sechs Tagen.
Dein kleiner grüner Eisprung-Kreis in der App ist also kein Termin, den du auf keinen Fall verpassen darfst.
Mehr dazu findest du in unserem Artikel „Kinderwunsch: Eisprung und fruchtbare Tage verstehen“.
Die Realität: Timing spielt eine Rolle. Aber du hast nicht nur ein einziges 24-Stunden-Fenster, das sich für diesen Zyklus für immer schließt, sobald du eine App-Benachrichtigung verpasst.
Mythos Nr. 6: Wenn deine Periode regelmäßig kommt, muss mit deiner Fruchtbarkeit alles in Ordnung sein
Ein regelmäßiger Zyklus kann nützliche Informationen liefern und darauf hindeuten, dass Eisprünge stattfinden.
Fruchtbarkeit umfasst aber wesentlich mehr als den Eisprung.
Bei Frauen können beispielsweise hormonelle Störungen, Veränderungen an Eileitern oder Gebärmutter sowie Erkrankungen wie Endometriose die Fruchtbarkeit beeinflussen. Auch männliche Faktoren können eine Rolle spielen. Manchmal lässt sich keine eindeutige Ursache feststellen.
Jemand kann also einen wunderschön vorhersehbaren 28-Tage-Zyklus haben und trotzdem Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.
Umgekehrt bedeutet ein unregelmäßiger Zyklus nicht automatisch, dass eine Schwangerschaft unmöglich ist.
Die Realität: Dein Menstruationszyklus ist ein Teil des Gesamtbildes, aber kein vollständiger Fruchtbarkeitstest.
Mythos Nr. 7: Fruchtbarkeitsprobleme sind hauptsächlich Frauensache
Diesen Mythos können wir wirklich in Rente schicken.
Am besten gestern.
Ein unerfüllter Kinderwunsch kann Ursachen im weiblichen oder männlichen Fortpflanzungssystem haben. Bei Männern können beispielsweise Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien eine Rolle spielen. Bei einer entsprechenden Abklärung kann deshalb auch ein Spermiogramm sinnvoll sein.
Trotzdem konzentrieren sich Gespräche über Kinderwunsch erstaunlich häufig ausschließlich darauf, was die Person, die schwanger werden möchte, tracken, essen, trinken, supplementieren, vermeiden, anfangen und gefälligst nicht zu sehr überdenken sollte.
Während die Spermien stillschweigend das Gruppenprojekt verlassen.
Nein.
Fruchtbarkeit ist ein Thema der reproduktiven Gesundheit und nicht automatisch ein Frauenthema.
Die Realität: Fruchtbarkeitsprobleme können einen oder beide Partner betreffen. Die Ursachenklärung sollte sich nicht automatisch ausschließlich auf die Person mit Gebärmutter konzentrieren.
Mythos Nr. 8: Wenn du dich einfach entspannst, wirst du schwanger
Wenige Sätze schaffen es gleichzeitig, so gut gemeint und so spektakulär wenig hilfreich zu sein.
Denk einfach nicht so viel darüber nach.
Fahrt doch mal in Urlaub.
Wenn du dich entspannst, klappt es bestimmt.
Stress kann Wohlbefinden, Schlaf, Beziehungen und sexuelles Verlangen beeinflussen. Und der Kinderwunsch selbst kann belastend werden, insbesondere wenn Sex irgendwann hauptsächlich nach Kalender stattfindet.
Aber Fruchtbarkeitsstörungen können viele medizinische Ursachen haben.
Verklebte oder verschlossene Eileiter öffnen sich nicht, weil du ein Wochenende auf Mallorca gebucht hast.
Eine eingeschränkte Spermienqualität verschwindet nicht zwangsläufig durch Atemübungen.
Und Endometriose löst sich nicht auf, weil jemand dir empfiehlt, „nicht so verbissen“ zu sein.
Die Realität: Auf deine psychische Gesundheit während der Kinderwunschzeit zu achten, ist wichtig. Aber Stress pauschal als den Grund für eine ausbleibende Schwangerschaft darzustellen, ist wissenschaftlich zu einfach und kann zusätzlich belasten.
Du darfst dir ein Baby wünschen und die Kinderwunschzeit gleichzeitig stressig finden.
Mythos Nr. 9: Das Alter spielt heute kaum noch eine Rolle, schließlich gibt es IVF
Hier braucht es etwas Differenzierung.
Viele Menschen werden Ende 30 oder in ihren 40ern schwanger, sowohl spontan als auch mithilfe reproduktionsmedizinischer Verfahren.
Trotzdem verändert sich die weibliche Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter.
Unter anderem nehmen Zahl und Qualität der verfügbaren Eizellen im Laufe des reproduktiven Lebens ab. Das bedeutet nicht, dass ab einem bestimmten Geburtstag plötzlich keine Schwangerschaft mehr möglich ist. Die Wahrscheinlichkeit verändert sich aber.
IVF und das Einfrieren von Eizellen haben wertvolle zusätzliche Möglichkeiten geschaffen. Sie können eine spätere Schwangerschaft jedoch nicht garantieren.
Diese Information sollte nicht dazu benutzt werden, Menschen Angst zu machen oder sie zu Kindern zu drängen, bevor sie bereit dafür sind.
Sie sollte verfügbar sein, damit Menschen informierte Entscheidungen treffen können.
Die Realität: Das Alter ist einer von mehreren Faktoren, die die weibliche Fruchtbarkeit beeinflussen. Reproduktionsmedizin kann die Auswirkungen des Alters nicht vollständig aufheben.
Mythos Nr. 10: Je mehr Nahrungsergänzungsmittel, desto besser die Chancen
Kinderwunsch-Supplements bilden eine faszinierende Wellness-Kategorie, in der eine einzige Dose problemlos 23 Inhaltsstoffe enthalten kann, die angeblich alle unverzichtbar sind, obwohl die Menschheit sich schon eine ganze Weile vor ihrer Erfindung erfolgreich fortgepflanzt hat.
Manche Nahrungsergänzungen haben während der Kinderwunschzeit tatsächlich einen wichtigen Platz.
Ein gutes Beispiel ist Folsäure.
Das Netzwerk Gesund ins Leben empfiehlt Frauen, die schwanger werden möchten oder könnten, zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung täglich 400 µg Folsäure oder äquivalente Dosen anderer Folate einzunehmen und idealerweise mindestens vier Wochen vor Beginn der Schwangerschaft damit anzufangen.
Achte aber darauf, was das nicht bedeutet.
Es bedeutet nicht, dass Folsäure ein Fruchtbarkeitsbooster ist.
Die Einnahme dient insbesondere dazu, eine ausreichende Folatversorgung rund um die frühe Schwangerschaft zu unterstützen und das Risiko für Neuralrohrdefekte zu senken.
Auch bei anderen Nahrungsergänzungsmitteln gilt: Mehr ist nicht automatisch besser. Bestimmte Nährstoffe können in hohen Mengen unerwünschte Wirkungen haben, und pflanzliche Präparate können Wechselwirkungen verursachen oder während einer Schwangerschaft ungeeignet sein.
Die Realität: Orientiere dich an evidenzbasierten Empfehlungen für die Zeit vor der Schwangerschaft, statt davon auszugehen, dass ein möglichst großer Supplement-Stapel deine Chancen erhöht.
Mythos Nr. 11: Natürliche Mittel können deine „Hormone ausgleichen“ und Fruchtbarkeitsprobleme lösen
Ah ja.
Hormone ins Gleichgewicht bringen.
Einer der Lieblingssätze des Wellness-Marketings und praktischerweise so ungenau, dass er fast alles bedeuten kann, je nachdem, wer gerade etwas verkaufen möchte.
Mönchspfeffer, Himbeerblätter, Maca und Ashwagandha tauchen regelmäßig in Empfehlungen zu natürlichen Mitteln bei Kinderwunsch auf.
Einige dieser Pflanzen wurden tatsächlich hinsichtlich bestimmter reproduktiver, menstrueller oder allgemeiner gesundheitlicher Aspekte untersucht.
Aber:
Forschung zur Menstruationsgesundheit ist nicht automatisch Fruchtbarkeitsforschung.
Forschung zu einem Pflanzenextrakt ist nicht automatisch Evidenz für einen Kräutertee.
Eine Veränderung eines Hormons oder Biomarkers bedeutet nicht automatisch eine höhere Schwangerschaftsrate.
Und nur weil etwas eine biologische Wirkung hat, heißt das nicht, dass es einen undefinierten Zustand namens „Hormonbalance“ wiederherstellt.
Mehr dazu findest du in unserem Guide „Natürliche Mittel bei Kinderwunsch: Was sagt die Wissenschaft wirklich?“.
Die Realität: Pflanzliche Mittel können interessante Forschungsgegenstände sein. Vage Aussagen über das „Ausgleichen der Hormone“ sollten aber nicht mit dem Nachweis verwechselt werden, dass ein Produkt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöht.
Mythos Nr. 12: Wenn du nach ein paar Monaten nicht schwanger bist, stimmt etwas nicht
Beim Kinderwunsch kann sich jeder einzelne Menstruationszyklus bemerkenswert lang anfühlen.
Periode kommt.
Enttäuschung.
Von vorne.
Wenn das mehrere Monate hintereinander passiert, liegt der Gedanke nahe, dass etwas nicht stimmen muss.
Aber eine Schwangerschaft tritt nicht bei allen Menschen sofort ein.
Gleichzeitig musst du auch nicht jahrelang warten, bevor du medizinischen Rat suchst.
Wann eine Abklärung sinnvoll ist, hängt unter anderem von deinem Alter, deiner medizinischen Vorgeschichte, deinem Zyklus und bekannten Erkrankungen ab.
Bei unregelmäßigen oder ausbleibenden Perioden, bekannten Erkrankungen, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können, oder anderen Sorgen kann es sinnvoll sein, früher ärztlichen Rat einzuholen.
Die Realität: Wenn du nicht sofort schwanger wirst, bedeutet das nicht automatisch, dass du unfruchtbar bist. Wenn du dir Sorgen machst, darfst du das aber selbstverständlich medizinisch abklären lassen.
Vielleicht der größte Fruchtbarkeitsmythos: Wenn du alles „richtig“ machst, wirst du schwanger
Dieser Mythos steckt eigentlich unter fast allen anderen.
Tracke perfekt.
Iss perfekt.
Plane Sex perfekt.
Nimm die richtigen Vitamine.
Meide die falschen Lebensmittel.
Bleib positiv.
Hab keinen Stress.
Trink den richtigen Tee.
Beine hoch.
Und am Ende bekommst du eine Schwangerschaft als Belohnung dafür, dass du den Fruchtbarkeits-Hindernisparcours korrekt absolviert hast.
So funktioniert Fortpflanzung nicht.
Du kannst dich an sämtliche Empfehlungen halten und trotzdem Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.
Du kannst kaum wissen, wann dein Eisprung stattfindet, und sofort schwanger werden.
Bei einer Empfängnis spielt Wahrscheinlichkeit eine Rolle. Das gefällt der Wellness-Industrie nicht besonders, denn Wahrscheinlichkeit lässt sich schlecht in Flaschen abfüllen.
Gesunde Gewohnheiten und gute Informationen können deine allgemeine und reproduktive Gesundheit unterstützen.
Sie können keine Schwangerschaft garantieren.
Und wenn es mit dem Schwangerwerden nicht klappt, ist das kein Beweis dafür, dass du dich einfach nicht ausreichend optimiert hast.
Fazit
Fruchtbarkeitsmythen gedeihen besonders gut, weil Kinderwunsch mit Unsicherheit verbunden ist.
Und Menschen mögen Unsicherheit bekanntlich nicht besonders.
Wir wollen Handlungen. Regeln. Etwas zum Essen. Etwas zum Vermeiden. Eine bestimmte Sexstellung. Am besten eine Checkliste.
Fruchtbarkeit wird jedoch von zahlreichen Faktoren beeinflusst, die beide reproduktiven Partner betreffen können. Und manchmal bleibt die Ursache eines unerfüllten Kinderwunsches ungeklärt.
Es gibt keine wissenschaftlich etablierte Sexstellung, die deine Fruchtbarkeit steigert.
Du musst danach nicht die Beine hochlegen.
Häufiger Sex „verbraucht“ deine Fruchtbarkeit nicht.
Ein besonderes Lebensmittel macht dich nicht schwanger.
Und Stress sollte nicht einfach dafür verantwortlich gemacht werden, wenn eine Schwangerschaft länger auf sich warten lässt.
Gute Informationen können dir helfen, deinen Körper besser zu verstehen und informierte Entscheidungen zu treffen.
Fruchtbarkeitsfolklore kann manchmal durchaus unterhaltsam sein.
Vielleicht solltest du den Kinderwunsch-Tipp der Yogalehrerin der Freundin deiner Cousine trotzdem kurz überprüfen, bevor du ihn ausprobierst.
Vor allem, wenn sie den dazugehörigen Tee verkauft.
Quellen & weiterführende Informationen
familienplanung.de: Schwanger werden, Eisprung und fruchtbare Tage
Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zum Eisprung, zur Lebensdauer von Spermien und Eizelle und zum fruchtbaren Zeitfenster.
Eisprung und fruchtbare Tage
familienplanung.de: Fruchtbarkeitsuntersuchungen beim Mann
Deutschsprachige Informationen zur Abklärung männlicher Fruchtbarkeit und zum Spermiogramm.
Fruchtbarkeitsuntersuchungen beim Mann
Netzwerk Gesund ins Leben: Folsäure bei Kinderwunsch
Empfehlungen zur Folsäuresupplementierung bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft.
Folsäure bei Kinderwunsch und Schwangerschaft
gesund.bund.de: Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch
Informationen zu weiblichen und männlichen Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches sowie möglichen nächsten Schritten.
Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch
European Medicines Agency: Pflanzliche Arzneimittel
Europäische Informationen zur wissenschaftlichen und regulatorischen Bewertung pflanzlicher Arzneimittel und ihrer Anwendungsgebiete.
EMA: Herbal medicinal products
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er ist nicht zur Diagnose oder Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen gedacht und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Wenn du Fragen zu deiner Fruchtbarkeit, deinem Menstruationszyklus oder deiner reproduktiven Gesundheit hast, wende dich an eine entsprechend qualifizierte medizinische Fachperson.