Beavidas Gesundheits-Tee: Das sind unsere Wellness Warriors
Manche trinken Tee, weil er ihnen einfach schmeckt.
Manche lieben es, neue Kräuter, Blüten und andere Pflanzenzutaten zu entdecken.
Andere mögen das kleine Ritual, losen Tee zuzubereiten, statt zum vierten Mal an diesem Tag die Kaffeemaschine anzuwerfen.
Und dann gibt es diejenigen, die „Gesundheits-Tee“ bei Google eingeben und sich plötzlich durch ungefähr 8.000 Versprechen über Detox, Entgiftung, innere Balance und die komplette Neuerfindung des eigenen Körpers vor dem Frühstück kämpfen müssen.
Willkommen bei Wellness Warrior. Wir machen das ein bisschen anders.
Unsere Kollektion vereint Kräuter- und Pflanzenaufgüsse mit sorgfältig ausgewählten Zutaten, charakteristischen Aromen und Rezepturen, bei denen du nachlesen und verstehen kannst, was tatsächlich in deiner Tasse landet.
Wenn wir von Gesundheits-Tee sprechen, meinen wir Kräutertees und Aufgüsse, die Teil deines Alltags und deiner persönlichen Teeroutine sein können. Wir behaupten nicht, dass eine bestimmte Mischung Krankheiten vorbeugt oder behandelt, deinen Körper „entgiftet“ oder auf magische Weise alles von deinen Hormonen bis zu deinem Immunsystem optimiert.
Denn manchmal darf eine richtig gute Tasse Tee einfach genau das sein.
Eine richtig gute Tasse Tee.
Was ist Gesundheits-Tee ĂĽberhaupt?
Gute Frage.
Eine offiziell definierte Teekategorie namens „Gesundheits-Tee“ gibt es nicht.
Der Begriff wird häufig für Tees und Kräuteraufgüsse verwendet, die Menschen als Teil eines gesundheitsbewussten Alltags auswählen. Was am Ende tatsächlich in der Tasse landet, kann allerdings sehr unterschiedlich sein.
Tee im engeren Sinne stammt von der Teepflanze Camellia sinensis. Schwarzer, grĂĽner, weiĂźer und Oolong-Tee werden aus dieser Pflanze hergestellt. Unterschiedliche Anbau- und Verarbeitungsmethoden sorgen dabei fĂĽr ganz verschiedene Aromen und Eigenschaften.
Kräuteraufgüsse sind etwas anderes.
Sie können aus Blüten, Blättern, Wurzeln, Samen, Früchten, Gewürzen und anderen Pflanzenteilen bestehen. Im Teeschrank können deshalb Kamillenblüten neben Pfefferminzblättern, Ingwerwurzel, Hibiskus oder Zimt stehen.
Streng genommen sind also viele Getränke, die wir im Alltag als „Kräutertee“ bezeichnen, eigentlich Kräuteraufgüsse.
Werden wir dich jedes Mal korrigieren, wenn du trotzdem Tee sagst?
Ganz bestimmt nicht.
Wir haben andere Methoden, Freundschaften zu ruinieren.
BĂĽhne frei fĂĽr die Wellness Warriors
Unsere Wellness-Warrior-Kollektion ist das vielseitigste Mitglied der Beavida-Teefamilie.
Während Kollektionen wie Bloody Brilliant, Mood Swing Squad, Baby Bloom und Queen of Change von bestimmten Erfahrungen oder Lebensphasen inspiriert sind, geht es bei Wellness Warrior, zum Beispiel mit Bless the Bladder, um Tee für den Alltag.
Tee am Morgen.
Tee am Nachmittag.
„Ich starre seit drei Stunden auf diese Excel-Tabelle“-Tee.
„Sprich mich nicht an, bevor diese Tasse leer ist“-Tee.
Du weiĂźt, was wir meinen.
Jede Mischung hat ihre eigene Kombination aus Pflanzenzutaten, Geschmacksnoten und Aromen. Auf der jeweiligen Produktseite findest du die vollständige Zutatenliste, Zubereitungshinweise und alles Weitere, was du wissen solltest, bevor der Wasserkocher seinen grossen Auftritt bekommt.
Ein paar Lieblinge aus der Kräutertee-Welt
Das Schöne an Kräutertee ist unter anderem, herauszufinden, wie unterschiedlich Pflanzen eigentlich schmecken können.
Dafür brauchen wir keine Liste spektakulärer Gesundheitsversprechen. Herkunft, Duft und Geschmack sind schon interessant genug.
Kamille
Nur wenige Zutaten sehen in einer losen Teemischung so freundlich aus wie KamillenblĂĽten.
Kamille hat einen unverwechselbar blumigen Duft und eine lange Geschichte in Küche und traditioneller Verwendung. Ihr sanftes Aroma macht sie zu einer bekannten Zutat in Kräuteraufgüssen und Pflanzenmischungen auf der ganzen Welt.
Wenn du florale Tees magst, solltest du Kamille definitiv näher kennenlernen.
Ingwer
Dezent?
Ingwer?
Eher nicht.
Die kleine knubbelige Wurzel bringt unverkennbare Wärme und Würze in Kräuteraufgüsse. Frischer und getrockneter Ingwer unterscheiden sich geschmacklich etwas voneinander, und schon die verwendete Menge kann den Charakter einer Mischung deutlich verändern.
Ingwer lässt sich ausserdem hervorragend mit Zitrusfrüchten und wärmenden Gewürzen kombinieren. Kein Wunder also, dass er in so vielen Kräuterteemischungen auftaucht.
Hibiskus
Du magst Tee mit Persönlichkeit? Dann sag Hallo zu Hibiskus.
Getrockneter Hibiskus ergibt einen auffälligen Aufguss mit säuerlich-fruchtigem Geschmack. Dazu kommt seine intensive Farbe, die besonders bei gekühlten Getränken ziemlich viel hermacht.
Beiges Wellness-Wässerchen?
Nicht hier.
Pfefferminze
Frisch, kühl und praktisch unmöglich mit etwas anderem zu verwechseln: Pfefferminze ist ein Klassiker unter den Kräuteraufgüssen.
Ihre Blätter liefern das sofort erkennbare Minzaroma. Pfefferminze kann pur aufgegossen oder mit anderen Pflanzenzutaten zu komplexeren Mischungen kombiniert werden.
Rooibos
Rooibos stammt von der südafrikanischen Pflanze Aspalathus linearis und ergibt einen charakteristisch rötlichen Aufguss.
Sein weicher Geschmack macht ihn zu einer spannenden Alternative fĂĽr alle, die das Teeritual lieben, aber Lust auf etwas anderes als klassischen Schwarz- oder GrĂĽntee haben.
Und ja: Obwohl Rooibos verdächtig nach Tee aussieht, stammt auch er nicht von Camellia sinensis.
Die Welt der Teebezeichnungen ist erstaunlich rebellisch.
Heiß oder kalt? Kräutertee ist nicht nur etwas für den Winter
Kräutertee hat ein gewisses Kuscheldecke-und-Regentropfen-am-Fenster-Image.
Im Dezember wunderbar. Etwas weniger verlockend, wenn draussen 32 °C herrschen und deine Oberschenkel am Stuhl kleben.
Zum Glück müssen Kräuteraufgüsse nicht dampfend heiß getrunken werden.
Viele lose Teemischungen schmecken auch gekühlt und eröffnen damit ganz neue Möglichkeiten, mit Pflanzenzutaten und Aromen zu experimentieren. Fruchtige, zitrische oder minzige Zutaten können kalt besonders spannend sein. Auch intensivere Aromen können sich verändern, wenn der Aufguss abkühlt.
Bereite deine Beavida-Mischung einfach entsprechend der jeweiligen Zubereitungsempfehlung zu, lass sie abkĂĽhlen und stell sie anschliessend in den KĂĽhlschrank. Je nach Mischung passen dazu reichlich Eis oder ein StĂĽck frisches Obst.
Aber denk daran: Auch Eistee aus Kräutern bleibt Tee und wird nicht heimlich zum Gesundheitstrank. Eine Zitronenscheibe im Glas macht daraus keinen „Detox“, und eine fotogene Flasche verleiht dem Inhalt keine geheimnisvollen Wellness-Kräfte.
Sie macht deinen Tee an einem heissen Nachmittag allerdings deutlich attraktiver.
Und das reicht uns völlig.
NatĂĽrlich bedeutet nicht automatisch fĂĽr alle gesund
Wir lieben Pflanzen.
Wir glauben nur nicht, dass das Wort natĂĽrlich sie auf magische Weise von gesundem Menschenverstand befreit.
Pflanzen enthalten von Natur aus verschiedene Substanzen. Deshalb können individuelle Umstände bei der Auswahl pflanzlicher Produkte eine Rolle spielen.
Bestimmte Pflanzenzutaten können beispielsweise während Schwangerschaft oder Stillzeit ungeeignet sein. Andere können mit Arzneimitteln wechselwirken oder bei bestimmten Erkrankungen nicht empfehlenswert sein. Und natürlich spielen auch Allergien eine Rolle. Deutsche Verbraucherinformationen weisen ebenfalls darauf hin, dass bei bestimmten Kräutertees für Schwangere, Stillende und Kinder besondere Vorsicht sinnvoll sein kann.
Das macht Kräutertee nicht beängstigend.
Es bedeutet lediglich: Die Zutaten sind wichtig.
Prüfe deshalb immer die vollständige Zutatenliste deiner gewählten Mischung. Wenn du Medikamente einnimmst, eine Erkrankung hast, schwanger bist oder stillst oder dir bei einer bestimmten Zutat unsicher bist, wende dich an eine entsprechend qualifizierte medizinische Fachperson.
Deine Ärztin oder dein Arzt kennt deine Krankengeschichte schliesslich deutlich besser als dein Teesieb.
Und was ist mit all den Gesundheitsversprechen zu Kräutertee?
Hier wird das Internet interessant.
Suche nach praktisch jedem bekannten Kraut zusammen mit dem Wort „Wirkung“ und du bekommst eine beeindruckende Sammlung von Artikeln darüber, was diese Pflanze angeblich alles kann.
Einige Pflanzen sind tatsächlich umfangreich wissenschaftlich untersucht worden. Andere blicken auf eine traditionelle Verwendung über Hunderte oder sogar Tausende von Jahren zurück.
Beides bedeutet nicht automatisch, dass ein Lebensmittel mit dieser Zutat damit beworben werden darf, Krankheiten vorzubeugen, sie zu behandeln oder Beschwerden zu lindern. In der EU gelten für gesundheitsbezogene Aussagen über Lebensmittel klare Regeln. Gesundheitsbezogene Angaben müssen grundsätzlich zugelassen sein, während Lebensmitteln keine Eigenschaften zur Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Krankheiten zugeschrieben werden dürfen.
Auch wissenschaftliche Studien brauchen Kontext.
Eine Untersuchung kann beispielsweise einen konzentrierten Pflanzenextrakt statt einer Tasse Tee untersuchen. Vielleicht wird eine ganz bestimmte Dosierung oder Zubereitungsform verwendet. Andere Untersuchungen finden an Tieren, Zellkulturen oder mit einer kleinen Gruppe von Menschen statt.
Das ist etwas völlig anderes als die Schlussfolgerung:
Pflanze X macht Y, also macht jeder Tee mit Pflanze X ebenfalls Y.
Die spannenden wissenschaftlichen Diskussionen überlassen wir lieber unserem Journal. Bei unseren Produkt- und Kollektionsseiten konzentrieren wir uns darauf, was du tatsächlich kaufst.
So findest du den Kräutertee, der zu dir passt
Vergiss fĂĽr einen Moment die Wunderwirkungen.
Es gibt wesentlich angenehmere Arten, einen Tee auszuwählen.
Fang beim Geschmack an. Magst du es lieber blumig, fruchtig, frisch, erdig oder wĂĽrzig? Deine Geschmacksknospen dĂĽrfen hier durchaus mitentscheiden.
Schau auf die Zutaten. Bei losen Teemischungen macht das besonders Spass, weil du viele der einzelnen Pflanzenbestandteile direkt erkennen kannst.
Überleg, wann du ihn trinken möchtest. Manche Aromen fühlen sich morgens wunderbar frisch an. Andere verlangen geradezu nach Sofa, Decke und einem Abend ohne weitere Verpflichtungen.
Probier ihn heiss und kalt. Derselbe Kräuteraufguss kann überraschend unterschiedlich schmecken, je nachdem, wie du ihn servierst. Ungesüsste Kräuter- und Früchtetees werden in Deutschland übrigens auch als mögliche Durstlöscher empfohlen.
Halte dich an die Zubereitungshinweise. Wassertemperatur, Menge und Ziehzeit können einen erstaunlich grossen Unterschied beim Geschmack machen.
Und zuletzt: Trink etwas, das dir tatsächlich schmeckt.
Das Leben ist zu kurz für traurigen Tee, den du nur herunterwürgst, weil irgendjemand ihn zum Superfood erklärt hat.
Wellness ohne Hokuspokus
Wellness kann sinnvoll sein, wenn es darum geht, den alltäglichen Dingen Aufmerksamkeit zu schenken, mit denen wir für uns selbst sorgen.
Essen. Bewegung. Erholung. Soziale Kontakte. Medizinische Versorgung, wenn wir sie brauchen.
Und ja, irgendwo dazwischen vielleicht auch eine richtig gute Tasse Tee.
Weniger hilfreich wird es, wenn jede gewöhnliche Zutat plötzlich als Lösung für ein gesundheitliches Problem verkauft wird oder „Wellness“ zu einem weiteren unmöglichen Standard wird, den wir gefälligst erreichen sollen.
Du musst nicht jede Minute deines Lebens optimieren.
Und du musst dich ganz bestimmt nicht „detoxen“, um eine bessere Version deiner selbst zu werden.
Unser Beitrag ist wesentlich bescheidener.
Wir machen Tee.
Du willst mehr über Kräutertee und Wellness im Alltag wissen?
Tee wird erstaunlich kompliziert, sobald man anfängt, Fragen zu stellen.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Tee und Kräuteraufguss? Zählt Tee zur täglichen Flüssigkeitszufuhr? Was bedeutet „natürlich“ überhaupt? Und warum will dir plötzlich das halbe Internet erzählen, dass du dringend detoxen musst?
Im Beavida Blog nehmen wir genau solche Themen auseinander.
Ist loser Tee besser als Teebeutel?
Loser Tee oder Teebeutel? Klingt nach einer einfachen Frage. Zumindest so lange, bis man sich mit Blattqualität, Geschmack, Komfort, Kosten, Verpackung und der Frage beschäftigt, was eigentlich in manchen Teebeuteln steckt.
Wir lassen beide Varianten gegeneinander antreten, damit du selbst entscheiden kannst, welche einen Platz in deinem Teeschrank verdient.
→ Lies unseren Vergleich: Loser Tee vs. Teebeutel
Die 4 Säulen der Frauengesundheit: Körperliche Gesundheit
Frauengesundheit bedeutet deutlich mehr, als ständig nach der neuesten Zutat zu suchen, vor deren Namen irgendjemand „Super“ gesetzt hat.
Der erste Teil unserer vierteiligen Serie beschäftigt sich mit körperlicher Gesundheit, darunter Ernährung und Bewegung, sowie mit einigen Bereichen, in denen die weibliche Physiologie in der Gesundheitsforschung historisch zu wenig berücksichtigt wurde.
→ Lies unseren Guide zu körperlicher Gesundheit
Die Wissenschaft des Schlafs: Warum schlafen Frauen oft schlechter?
Acht Stunden im Bett verbracht und trotzdem morgens aufgewacht mit der Frage, wer eigentlich deinen Schlaf geklaut hat?
Von unterschiedlichen Lebensphasen bis hin zu alltäglichen Gewohnheiten: Unser Guide wirft einen genaueren Blick auf Schlaf und einige der Gründe, warum sich Schlaferfahrungen im Laufe des Lebens verändern können.
→ Lies unseren Guide zum Thema Schlaf
Wie beeinflussen soziale Medien Selbstbild und Selbstbewusstsein?
Eine Minute schaust du dir noch die Urlaubsfotos einer Freundin an. Zehn Minuten später haben anscheinend alle bessere Haut, eine aufgeräumtere Küche, die erfolgreichere Karriere und natürlich Bauchmuskeln.
Unser Guide beschäftigt sich mit Social Media, Vergleichen, Selbstbild und Selbstbewusstsein und mit der Frage, warum das, was auf deinem Bildschirm erscheint, nicht unbedingt der sinnvollste Massstab fürs echte Leben ist.
→ Entdecke unseren Guide zu Social Media und Selbstwert
„Cortisol Face“: TikTok-Trend oder steckt mehr dahinter?
„Cortisol Face“ ist ein weiterer Begriff, von dem das Internet ziemlich gerne hätte, dass du dir darüber Sorgen machst.
Aber was ist Cortisol eigentlich? Was hat Stress tatsächlich mit Körper und Haut zu tun? Und wo endet die Wissenschaft und beginnt die Wellness-Kultur der sozialen Medien?
→ Mehr über Cortisol Face
Wie beeinflusst deine Umwelt deine Gesundheit?
Wellness hört nicht bei Ernährung und Bewegung auf. Auch unsere Umgebung spielt eine Rolle.
Der vierte Teil unserer Reihe zur Frauengesundheit beschäftigt sich mit Umweltfaktoren wie Chemikalien, Luftverschmutzung und Lärm und damit, wie wir die Räume, in denen wir leben, bewusster betrachten können.
→ Entdecke unseren Beitrag zum Einfluss deiner Umwelt